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Wir hatten - da wir in einer ehemaligen Heuscheune wohnen - etliche kleine, graue und gefräßige Mitbewohner, die nicht einmal ihre Verpflegung zahlten geschweige denn die Miete...Wenn es uns zu bunt wurde, stellten wir Lebendfallen auf - sehr erfolgreich übrigens. Dann schleppten wir die Racker über den Hof und ließen sie weit weg frei...
Worüber sich unser Opi schlapp lachte - als eingefleischter Bauer hielt er nichts von diesen weichherzigen Methoden. Wenn es nach ihm gegangen wäre, kämen nur Gift oder/und "echte" Fallen in Frage. Ich hab aber was dagegen, ständig kleine Leichen aus den Ecken zu pulen, und wenn die armen Würstchen am Gift sterben, geschieht das womöglich hinter unserer Holzpaneele im Wohnzimmer - und das müffelt bestialisch, haben wir schon erlebt! Außerdem WILL ich die einfach gar nicht umbringen! Die sind doch sooo süß!!!
Wo er aber Recht hatte, hatte er Recht: Wir haben schon einige Male eins der Mäuschen am ausgefransten Ohr o.ä. erkannt, wenn es mehr als einmal in die Falle gegangen ist...grins Trotzdem - die waren ja schließlich vor uns da...
Seit unsere Tricksy bei uns eingezogen ist, hat sich das Problem aber schlagartig von selbst erledigt - obwohl sie nicht gerade eine geschickte Jägerin ist. Zweimal hat sie ein Mäuschen gefangen - wir haben aber den Verdacht, daß diese beiden vorher schon halbtot waren, und deshalb nicht mehr genau wußten, wo sie gerade sind...